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Klimt: Anwalt beklagt Verzögerung
Österreich verschleppe den Prozess um die Klimt-Gemälde, kritisiert US-Anwalt E. Randol Schoenberg. Österreich habe es geschafft, den Prozess um die Klimt-Gemälde aus der
Österreichischen Galerie um ein Jahr zu verzögern, erklärt Maria Altmanns US-Anwalt, E. Randol Schoenberg, zur jüngsten Etappe im Rechtsstreit, in dem
nun ein Mediator vermitteln soll. Altmann prozessiert gegen die Republik Österreich um die Rückgabe von sechs bedeutenden Klimt-Gemälden, darunter zwei ihrer Tante Adele Bloch-Bauer.
"Fakten, Dokumente liegen alle auf dem Tisch, aber Österreichs amerikanischer Anwalt, Scott Cooper, behauptet, er brauche 18 Monate, um seine Recherchen zu komplettieren", sagt Schoenberg, der sich auf ein
Gutachten von Univ.-Prof. Dr. Rudolf Welser, Ordinarius für bürgerliches Recht an der Uni Wien, beruft. Welser stellte fest, dass Adele Bloch-Bauers Testament von 1923 keine erbrechtlichen Ansprüche begründe. Österreich
stützt sich auf dieses Testament. "Österreich fürchtet sich vor dem Prozess, weil man weiß, dass man verlieren wird", so Schoenberg. Die Exekution eines
US-Urteils in Österreich ist freilich nicht vorgesehen. Die erste Verhandlung in den USA findet am 1. 11. 2005 statt. bp
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