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Klimt-Bilder: Berufungstext angenommen In Los Angeles wird ein erweiterter Senat über die Zulassung einer Klage gegen Österreich beraten.
Die Republik Österreich, vertreten durch die Finanzprokuratur, fand in Los Angeles in der Causa Klimt-Bilder in der Österreichischen Galerie Belvedere Gehör: Eine eilig zu Weihnachten eingebrachte Berufung gegen eine Mitte
Dezember bekannt gewordene Entscheidung des 9th Circuit U. S. Court of Appeals wird von einem erweiterten Senat des selben Gerichts noch einmal überprüft.
"Der Schriftsatz wurde angenommen", bestätigte Hofrat Gottfried Toman auf Nachfrage der "Presse". Damit ging der Versuch des Anwalts Randol Schoenberg
- er stellt im Namen der in Los Angeles lebenden Maria Altmann Ansprüche auf sechs Klimt-Bilder im Belvedere - ins Leere, die österreichische Berufung
noch abzuschmettern. Schoenberg hatte eine Zustellung der österreichischen Einwände am 24. Dezember durch einen Gerichtsdiener als rechtswidrig abzulehnen versucht; nun gilt der Schriftsatz als korrekt zugestellt und
Schoenberg kann bis 30. Jänner dazu eine Stellungnahme abgeben.
Schoenberg wie der Republik Österreich stehen noch eine Berufungsmöglichkeit beim Supreme Court der Vereinigten Staaten offen. Eventuelle
Eigentumsansprüche an den von ihrer Tante Adele Bloch-Bauer dem Belvedere vermachten Bildern könnten erst geklärt werden, sobald die US-Justiz ihre Zuständigkeit deklariert. hai
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