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Klimt-Bilder: Österreich möchte mehr Zeit
Übersicht Im Rechtsstreit um die Rückgabe von sechs wertvollen Klimt-Gemälden zwischen der Republik Österreich und der Erbin von Ferdinand Bloch-Bauer,
Maria Altmann, hat die Republik vor einem US-Gericht eine Verlängerung der Berufungsfrist beantragt.
Österreich wolle die 14-Tage-Frist, die am 26. Dezember ablaufe, bis zum
27.Jänner 2003 verlängern, sagte Altmanns Anwalt Randol Schoenberg gegenüber der APA. Die Republik wolle damit mehr Zeit gewinnen für einen Einspruch gegen die Entscheidung eines Berufungsgerichts, wonach in dem Fall eine
Zuständigkeit der US-Gerichte gegeben sei.
Anwalt: Österreich verzögert Entscheidung
Da die Klägerin Maria Altmann 86 Jahre alt sei und das Verfahren um die
Zuständigkeit bereits seit zwei Jahren geführt werde, lehne er eine Verlängerung der Berufungsfrist ab, meinte der Anwalt. Die Republik habe seit Beginn des Verfahrens immer wieder versucht, den Prozess in die Länge
zu ziehen, kritisierte Schoenberg: "Das machen sie seit zwei Jahren, ohne Rücksicht auf das Alter der Klägerin".
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