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Mittelpunkt von Werk und Leben [ 2000-09-19,OÖ,KULTUR ] "Klimt und die Frauen" mit seinen berühmtesten Gemälden: Gustav Klimt (1862 - 1918), dem Titan der Wiener Kunst der Jahrhundertwende und "Vater" des Jugendstils, ist ab morgen, 20., eine Super-Schau im Wiener Belvedere gewidmet: "Klimt und die Frauen" wird nach "Karl V." und "Picasso" die dritte wichtige Großausstellung dieses Jahres! Zehn Milliarden S beträgt die Versicherungssumme der rund 100 Exponate, die bis 7. Jänner 2001 zu sehen sind: die berühmtesten Bilder Klimts, darunter auch die beiden Porträts der Adele Bloch-Bauer, um die demnächst in den USA prozessiert wird. Da ist der "Kuss", die "Danae", da sind "Judith I" (Wien) und "Judith II" (Venedig) erstmals seit 1910 wieder vereint, da kommen "Die drei Lebensalter" aus Rom, seine reizende, junge Nichte Helene Klimt, die großen Damenbildnisse seiner Gefährtin Emilie Flöge, der Sonja Knips, der Fritza Riedler usw., Milliarden-Bilder aus Japan und ganz Europa. Umgeben von dazugehörenden Zeichnungen, Fotos, Biografien, Dokumenten - eingebettet in Vergleiche aus der Kunst der Zeit: Frauenbilder von Makart, Schiele, Kokoschka, Gerstl, von Manet, Munch, Matisse u. v. a. Denn im Mittelpunkt von Gustav Klimts Werk und Leben stand "die Frau", der er in seinen unvergleichlichen Bildern ein bleibendes Loblied sang: den jungen, nackten Modellen in seinem Atelier, die er in den "Wasserschlangen" verewigte, in frühen, historistischen Allegorien, im Ideal der "Femme fatale" des Fin de Siecle, den Damen der Wiener Gesellschaft, die er im "Goldenen Stil" in kostbare Ornamente kleidete... Ein Muss! Auf keinen Fall versäumen! EM © 2000-09-19 by "NEUE KRONEN ZEITUNG" |
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