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KUNSTKRIMI I: DIE CAUSA KLIMT Aufregung um zwei Werke in der großen Wiener Klimt-Schau KLIMT UND DIE FRAUEN - ein Kapitel österreichischer Kunstgeschichte, das einen Besuchersturm vermuten lässt. Ab 20. September will die Österreichische Galerie im Belvedere mit der größten Klimt-Schau seit 40 Jahren der aktuellen Wiener Picasso-Ausstellung den Publikumsrekord streitig machen. Versicherungswert der gezeigten Frauenbildnisse des Jugendstilmeisters: mehrere Milliarden. Dass die Ausstellung einen Skandal provozieren könnte, hat nichts mit der Erotik und Sinnlichkeit zu tun, mit der Gustav Klimt einst konservative Gemüter erregte. Auf zwei Milliarden Schilling beläuft sich der Streitwert einer Klage, die Maria Altmann in den USA gegen die Republik Österreich eingebracht hat. Die Nichte des Industriellen Ferdinand Bloch-Bauer macht Ansprüche auf sechs Klimt-Werke geltend. Zwei davon - Bildnisse der Adele Bloch-Bauer - sind Herzstücke der aktuellen Ausstellung. Kulturministerin Elisabeth Gehrer wies die Klage mit dem Verweis zurück, Adele und Ferdinand Bloch-Bauer hätten die Bilder der Österreichischen Galerie als Legat testamentarisch überlassen. Mittlerweile werden nicht nur von amerikanischer Seite Zweifel an der rechtlichen Verbindlichkeit des Testaments laut. TREFFPUNKT KULTUR zeigt erste Bilder der Ausstellung und recherchiert in diesem Kunstkrimi. Live im Studio bittet Barbara Rett zu einem ’Pro & Contra': Wer darf sich als rechtmäßiger Besitzer der sechs umstrittenen Klimt-Gemälde fühlen? Zu Gast: der Journalist Hubertus Czernin, der als einer der ersten den Fall recherchierte. |
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