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Klage gegen die Republik [ 1999-09-15,Sbg,KULTUR ] Der Streit um fünf Gemälde Gustav Klimts in der Österreichischen Galerie im Belvedere wird vor Gericht ausgetragen: RA Stefan Gulner und RA Randol Schoenberg (Los Angeles) bestätigten das in aktuellen Stellungnahmen. Gulner hat gegen die Republik Österreich im Auftrag der Erben Ferdinand Bloch-Bauers eine Klage auf Herausgabe der Gemälde "Adele Bloch-Bauer I und II" und von drei Landschaftsbildern eingebracht. Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer lehnte eine Rückgabe der Werke - Wert: rund 2 Milliarden Schilling - entsprechend der Entscheidung der Restitutionskommission ab. Diese stützt sich auf eine Bitte Adele Bloch-Bauers, daß die Klimt-Gemälde nach dem Tod ihres Gatten der Österreichischen Galerie übergeben werden, aber auch auf das Argument, daß die Werke nicht unter das 1998 beschlossene Rückgabegesetz fallen. Ministerin Gehrer: "Die Causa Bloch-Bauer geht über das Rückgabegesetz hinaus, da dieses keine erbrechtlichen Fragen, Erbschaftszwistigkeiten oder Testamentsfragen lösen kann." Karlheinz Roschitz Streit um Klimt-Bilder |
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